Mama, s'LUZART komposchtiert

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Heute begitarrOmatisiert Sie Lenny Kravitz mit «Are You Gonna Go My Way»

Donnerstag, 26. Mai 2016 – Fronleichnam

Lenny Kravitz, US-amerikanischer Sänger, Songwriter und mehrfacher Grammy-Gewinner, feiert heute seinen 52. Geburtstag.

Video zum Geburtstag: Lenny Kravitz – «Fly Away»

Unser heutiges Geburtstagskind

Lenny Kravitz ist der Sohn des ukrainisch-jüdischen Fernsehproduzenten Sy (= Seymour) Kravitz und der bahamesisch-afroamerikanischen Schauspielerin Roxie Roker.

Kravitz heiratete 1987 die Schauspielerin Lisa Bonet, mit der er eine Tochter hat, Zoë Isabella. Bonet liess sich 1993 von Kravitz scheiden. Die Tochter Zoë Kravitz lebte seit circa 1998 bei ihm. Lenny Kravitz wohnt seit Anfang 2008 in Paris. Zuvor lebte er zusammen mit seiner Tochter in New York und Miami.

Schon früh entstand bei Kravitz, der bereits durch sein Elternhaus mit Musik in Berührung kam (sein Vater war Promoter für Jazzkonzerte), der Wunsch, später selbst Musiker zu werden. So wuchs Kravitz, bis er etwa zehn Jahre alt war, mit verschiedenen Musikeinflüssen wie Jazz, Soul, Blues und Gospel, aber auch mit klassischer Musik auf. Nachdem die Familie nach Los Angeles umgezogen war, kam er darüber hinaus auch mit der Rockmusik in Kontakt.

Kravitz selbst bezeichnete «The Jackson Five» als seine erste Lieblingsband. Später galt seine Vorliebe der Musik von Led Zeppelin, Pink Floyd, Jimi Hendrix, Kiss, The Cream und The Who. Ausserdem ist sein musikalisches Vorbild der Soulsänger Curtis Mayfield.

In einem Werbespot der späten 1960er Jahre hatte Kravitz seinen ersten Auftritt als Schauspieler. Kravitz erzählte in einem Fernsehinterview, dass ihn die deutschen Zuschauer schon länger kennen. Er sei der Junge gewesen, der in einem Werbespot der Firma Pepsi für die Getränkemarke 'Florida Boy Orange' einen Handwagen durch Orangenplantagen schob.

Schon während seiner High-School-Zeit begann Kravitz' musikalische Karriere. Unter dem Pseudonym Romeo Blue nahm er die ersten Tapes auf und hatte Anfang der 1980er Jahre seine ersten Auftritte. Mehrere Labels waren aufgrund von Demotapes an Kravitz interessiert, wollten aber die Musik "radiotauglicher" haben, so dass Kravitz zunächst eine Zusammenarbeit ablehnte. Es dauerte bis 1989, ehe er bei Virgin Records seinen ersten Plattenvertrag unterzeichnete. Im Herbst des gleichen Jahres erschien das Debütalbum Let Love Rule, das in Europa wie auch in den USA erste Chartplatzierungen erzielen konnte.

1990 schrieb und produzierte Kravitz zusammen mit Madonna den kontroversen Song Justify My Love. Der Song landete auf Platz 1 der US Billboard Charts. Zur selben Zeit wurde ihm eine Affäre mit Madonna nachgesagt, welche weder bestätigt noch dementiert wurde.

Mehr über Lenny Kravitz erfahren Sie hier...

26.5. 2016

Breaking News

Breaking News

Es hat nicht gereicht, trotz eines 3:1 gegen Vaduz spielt der FC Zürich nächste Saison in der Challenge League.

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FCZ und Vaduz sind am Mittwochabend Fangruppierungen in Richtung Zürcher Innenstadt marschiert. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen, die Polizei ist im Einsatz.

Bereits kurz nach dem Spiel, das den Abstieg des FCZ in die Challenge League besiegelte, entlud sich der Zorn der Anhänger des Zürcher Clubs. Vermummte FCZ-Fans stürmten das Spielfeld. Einige drangen in den Spielertunnel ein, wo Sicherheitskräfte das Zusammentreffen mit den Spielern verhindern konnten.

Danach zogen Fangruppierungen in Richtung Innenstadt, wie die Zürcher Stadtpolizei auf Anfrage sagte. Es kam zu Sachbeschädigungen. Um Mitternacht war die Polizei noch immer im Einsatz. Zur Zahl der Randalierer, Sachschaden und den betroffenen Gebieten konnte ein Sprecher noch keine Angaben machen.

16'000 Fans hatten am Abend verfolgt, wie der FCZ gegen Vaduz mit 3:1 gewann. Der Heimsieg reichte aber nicht für den Klassenerhalt, weil Lugano gegen St. Gallen 3:0 gewann.

Quelle: Tages-Anzeiger

26.5.2016

Gekommen-um-zu-bleiben News

Gekommen-um-zu-bleiben-News

Wer sind die «Gratisanwälte», über die die SVP vor dem Asylreferendum am 5. Juni schimpft? Hier kommen zum ersten Mal die Juristen, die Aslysuchende beim Verfahren begleiten, selber zu Wort.

Sie sagen erst nach ein paar Tagen Bedenkzeit zu. Die politische Debatte sei heftig, erklären die drei Rechtsvertreter, und sie wollen ihre Unabhängigkeit nicht gefährden. Deshalb nennen wir sie hier Andreas, Simon und Katrin. Sie sind, wie ihre zwölf Kollegen im Asyltestzentrum in Zürich, um die 30 Jahre alt. Zwei Männer und eine Frau, die seit Beginn des Testbetriebs im Januar 2014 Asylsuchende über das Schweizer Verfahren aufklären und sie beraten.

«Unsere Aufgabe ist es, Schutzsuchende zu vertreten und dafür zu sorgen, dass das Asylverfahren fair abläuft», sagt Simon. Sie seien keine Anwälte, die für ihre Klienten Plädoyers halten, fügt Andreas hinzu. Dieses Bild müssten sie auch bei den Flüchtlingen korrigieren. Denn die Gründe, die zur Flucht geführt haben, müssen diese selbst darlegen.

Die Juristen erhalten als Angestellte der Berner Rechtsberatungsstelle, die mit drei anderen NGOs das Mandat vom Bund erhalten hat, ein normales Gehalt. Der Bund zahlt für jeden Flüchtling eine Pauschale von 1361 Franken für Rechtsberatung, Dolmetscher und ähnliche Kosten. Im Evaluationsbericht zum Testverfahren heisst es, dass mit einem beschleunigten Verfahren jährlich rund 110 Millionen Franken eingespart würden. «Zwar sind für die Beschleunigung neue Bundeszentren nötig und das neue System hat höhere Personal- und Betriebskosten zur Folge», schreiben die Experten. «Dem stehen jedoch Einsparungen bei den pauschalen Abgeltungen an die Kantone gegenüber.»

Ein grauer Gang, ein Warteraum

Die drei Juristen sitzen am Tisch in Simons Büro in unmittelbarer Nähe zum Asylzentrum Juch, wo Simon sich sonst mit den Asylsuchenden unterhält. Ein karger grauer Raum, Tür an Tür mit den anderen Rechtsvertretern – bis auf das Poster eines befreundeten DJs wenig Persönliches.

Am Ende des Gangs liegt der Wartesaal für Asylsuchende. Sie kommen meist direkt von der Stelle des Staatssekretariats für Migration (SEM) im oberen Stock. Die Flüchtlinge setzen sich auf eines der roten Sofas, die Kinder in die Spielecke. Manche bringen ihr Mittagessen mit und kommen auch, wenn sie keinen Termin haben, sondern Ruhe vom Asylzentrum suchen, wo sie untergebracht sind.

Seitdem das beschleunigte Asylverfahren getestet wird, stehen die Rechtsvertreter den Flüchtlingen zur Verfügung – eine Dienstleistung, welche die Asylsuchenden nicht nutzen müssen. Praktisch alle würden aber davon Gebrauch machen, sagt Simon. Davon verspricht sich der Bund, dass das Verfahren trotz Beschleunigung fair ablaufe und bei einem negativen Entscheid weniger Asylsuchende rekurrieren, weil sie einsehen, dass ihre Möglichkeiten ausgeschöpft seien. Es scheint zu wirken: Die Beschwerdequote ist mit 17 Prozent niedriger als im herkömmlichen Asylverfahren (25 Prozent).

Simon: Wenn wir das erste Mal mit einem Asylsuchenden sprechen, haben wir Informationen über die Person – etwa, ob sie schon in einem anderen Land Fingerabdrücke abgegeben hat, dort also registriert ist und Asyl beantragt hat.

Katrin: Wenn dem so ist, dann ist der Asylsuchende ein Dublin-Fall. Er wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in dieses Land zurückgewiesen werden und hier kein Asyl bekommen. Trotzdem gibt es auch Dublin-Fälle, die nicht so klar liegen. Wenn die Person Familienangehörige in der Schweiz hat, kann das ein Grund sein, dass die Schweiz doch zuständig ist.

Andreas: Man muss sich das so vorstellen: Die Asylsuchenden kommen frisch von der Balkanroute hierher, sind vielleicht gerade mal zwei Tage in der Asylunterkunft in Altstetten und haben keine Ahnung, wie das ganze Verfahren abläuft. Was das bedeutet: «Dublin-Abkommen». Viele verstehen nicht, warum bei jemandem das Asylverfahren in der Schweiz durchgeführt wird und bei einem anderen nicht.

Das Erstgespräch zwischen Rechtsvertreter und Asylsuchendem dauert etwa eine Stunde und findet meistens am Tag vor dem ersten Interview beim SEM statt. «Weil wir von Anfang an dabei sind, können wir die Asylsuchenden früh über ihre Rechte und Pflichten aufklären und auf die einzelnen Verfahrensschritte vorbereiten», sagt Simon. Das ist Teil der Asylgesetzrevision, über welche die Schweiz am 5. Juni abstimmt.

Die Flüchtlinge sind auf den nächsten Termin vorbereitet und wissen, welche Beweismittel sie bis wann beschaffen müssen. Ein Arztzeugnis, das eine schwere Erkrankung der Person festhält; eine Gerichtsvorladung, die aufzeigt, dass jemandem in der Heimat Haft droht; das Militärbüchlein, das Hinweise darauf gibt, wie lange einer schon Dienst leisten musste – jedes Dokument kann nützlich sein. Die Fristen, die im Testverfahren gelten – maximal 140 Tage soll ein Bewerber auf seinen Asylentscheid warten müssen –, geben den Takt vor.

Die Rechtsvertreter begleiten die Asylsuchenden für das Interview beim SEM, das ein SEM-Fachspezialist führt. Ein Dolmetscher ist anwesend oder per Telefon zugeschaltet. In diesem ersten Schritt geht es darum, zu klären, ob die Schweiz überhaupt für das Asylgesuch zuständig ist.

Wenn klar ist, dass die Schweiz über Asyl befinden muss, findet die eigentliche Anhörung beim SEM statt. Diese ist zentral. Warum ist eine Person aus ihrer Heimat geflüchtet? Wie hat sie dort gelebt? Warum will sie in der Schweiz leben? Dieses Gespräch, das einen ganzen Tag dauern kann, bildet die Grundlage für den Asylentscheid. Er steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit des Gesuchstellers.

«Glaubwürdigkeit heisst eigentlich, dass eine Fluchtgeschichte, ein Fluchtgrund überwiegend wahrscheinlich ist», sagt Simon. Je plastischer eine Geschichte, desto klarer das Bild, das sich die Behörde machen kann. Die Rechtsvertreter erklären den Flüchtlingen, was von ihnen erwartet wird, damit es keine Missverständnisse gibt.

Katrin: Vielen fällt es schwer, von sich zu erzählen. Aber genau das müssen sie tun, damit das SEM ihren Fall korrekt einschätzen kann.

Simon: Der Gesuchsteller hat die Pflicht, so gut wie möglich mitzuhelfen, um seinen Fall konkret und glaubhaft zu schildern. Viele verstehen diese Pflicht anfangs falsch: Sie denken, das bedeute, auf alles eine Antwort geben zu müssen – und tun es aus Höflichkeit, Behördengläubigkeit, Angst. Das kann ihnen zum Verhängnis werden.

Katrin: Man darf nicht vergessen, dass die Behörden in den Heimatländern oftmals mit der Fluchtgeschichte unserer Klienten zusammenhängen, dass sie von ihnen erniedrigt oder zu bestimmten Taten gezwungen wurden. Deswegen sind sie eingeschüchtert. Wir nehmen ihnen die Angst und sagen, dass sie frei sprechen dürfen.

Simon: Dass sie sagen dürfen: «Tut mir leid, das weiss ich nicht, ich kann mich nicht mehr erinnern.» Wichtig ist dabei, dass sie erklären können, warum sie etwas nicht wissen.

Katrin: Die Frage nach genauen Zeitangaben ist manchmal schwierig, denn nicht alle denken in Monaten und Tagen. Hilfreich ist, wenn jemand sagt, zu diesem Zeitpunkt war es Frühling, oder der Weizen wurde angebaut, oder meine Tante ist damals verstorben.

Mit gezielten Zwischenfragen greifen die Rechtsvertreter in die Anhörung ein. Etwa wenn sie merken, dass der Asylsuchende Informationen zurückhält, und sie nicht wissen, ob er es bewusst tut oder einfach nicht mehr daran gedacht hat.

Katrin: Die Atmosphäre bei der Anhörung beeinflusst die Aussagen des Gesuchstellers. Tritt der Befrager sehr forsch auf, verstummen manche.

Simon: Noch während der Anhörung weisen wir darauf hin oder lassen dies im Protokoll vermerken. Der Befrager sollte dafür sorgen, dass sich der Asylsuchende möglichst wohl fühlt. Dazu ist er verpflichtet.

Andreas: Die Protokollschreiber vermerken die Gefühlsregungen und notieren, wie das Klima während des Gesprächs war.

Katrin: Das ist wichtig für eine allfällige Beschwerde gegen einen negativen Entscheid: Das Gericht hat nur diese Protokolle zur Verfügung. Darum ist es relevant, dass diese die Situation und das Verhalten des Asylsuchenden wiedergeben.

Die Rechtsvertreter sehen es als ihr Ziel, «gute Entscheide» zu erwirken. Das heisst: Bei jedem einzelnen Fall festzustellen, ob jemand Schutz benötigt oder nicht, und zwar möglichst erstinstanzlich und nicht über den Umweg der Beschwerde. «Der Erfolg der Rechtsvertretung wird nicht daran gemessen, wie viele Leute Asyl bekommen. Sondern daran, ob das SEM die Fälle juristisch korrekt eingeschätzt hat», sagt Andreas.

Von der Anhörung bis zum Entscheid hat das SEM zehn Tage Zeit. Erfolgt ein negativer Asylentscheid, können die Asylsuchenden Beschwerde erheben – ebenfalls innert zehn Tagen. Kommt der Rechtsvertreter zum Schluss, dass die Beschwerdeerhebung aus rechtlicher Sicht nicht notwendig ist, rät er seinem Mandanten davon ab. In diesem Moment ist das Mandat beendet.

Katrin: Wir sind ständig mit schweren Schicksalen konfrontiert, es sind nicht nur «Fälle». Sich abzugrenzen, ist nicht ganz einfach. Es hilft, wenn wir uns immer wieder an die eigene Rolle erinnern.

Simon: Wir sind in diesem Clinch: Die Schicksale berühren uns. Aber wir müssen sie nüchtern betrachten, sonst können wir unsere Arbeit nicht richtig ausüben. Dass jemand in ein Dublin-Land zurückmuss, wo die Perspektiven schlechter sind als hier, ist menschlich schwierig. Aus juristischer Sicht ändert das jedoch nichts an der Frage, ob die Person in der Schweiz bleiben kann oder nicht.

Andreas: Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Gesuchsteller verstehen, was mit ihnen passiert. Sie können sich einbringen und den Prozess beeinflussen. Dadurch behalten sie ihre Würde und werden nicht zum Objekt, das man durch das Verfahren schiebt.

Quelle: Tages-Anzeiger

26.5.2016

Bad News

Bad News

Ein Dschungel an Vorschriften regelt die Betreuung der Kleinsten - und die Kosten für Fremdbetreuung in der Schweiz gehören weltweit zu den höchsten.

Die Gründung von Krippen und Kitas ist eine Wissenschaft für sich. Vom Seifenspender bis zum pädagogischen Konzept – für die Betreuung der Kleinsten gibt es riesige Regula­tions-Hürden. Und: Dieser Dschungel an Vorschriften ­variiert von Gemeinde zu Gemeinde – sogar innerhalb eines einzelnen Kantons. Das Resultat: Die Schweizer Kosten für Fremdbetreuung gehören zu den höchsten weltweit. Bis zu ein Viertel des Haushaltseinkommens geht bei einer Durchschnittsfamilie für die externe Kinderbetreuung drauf. Bei ­Alleinerziehenden ist es sogar ein Drittel.

Und Kita-Angestellte müssen sich mit Kontrolleuren und Beamten herumschlagen, statt Zeit für die Kinder zu haben.

Eine BLICK-Umfrage zeigt: Fast jede angefragte Betreuungsstätte hatte bereits mit dem Amtsschimmel zu kämpfen. «Bei uns wurde ein Wickeltisch aus Sicherheitsbedenken nicht bewilligt», sagt eine Kita-Angestellte aus dem Kanton Zürich. «Exakt dieser Wickeltisch war aber in einer anderen Gemeinde kein Problem – auch im Kanton Zürich.»

Kann das sein? «Ja», sagt Nadine Hoch, Geschäftsleiterin des Verbandes Kinderbetreuung Schweiz. «Der Föderalismus ist eine Hürde. In manchen Kantonen legt jede Gemeinde die Regeln zu Kitas etwas anders aus. Wir empfehlen, die Regelungen zu vereinheitlichen.»

Ein anderes Beispiel des ganz normalen Kita-Wahnsinns: «Wir mussten tagelang das Essen für alle Kinder anliefern lassen, weil unser Dampfabzug nicht dem Standard entsprach – und die ganze Küche für unbenutzbar erklärt wurde», so eine Hortnerin.

Manche Pläne einer Krippen-Gründung werden im Keim erstickt. «Wenn man in eine Altbauwohnung zwei abgetrennte Toi­letten plus eine Behinderten­toilette einbauen muss, ist das finanziell oft nicht machbar», so ein zweifacher Kita-Gründer. Auch von diesen Problemen hört Verbandschefin Nadine Hoch nicht das erste Mal: «Einige Gemeinden fordern von ­einem Hort die gleichen Hygienestandards wie von einem Gastrobetrieb. Hier müsste es mehr Platz für gesundes Augenmass geben.»

Besonders absurd sind die Regelungen zur Gruppengrösse. «Es ist üblich, dass Kitas nur in Zehner- oder Zwölfergruppen bewilligt werden. Heisst: Man kann eine Kita entweder für zwölf oder dann für 24 Kinder eröffnen», so Nadine Hoch. Streng ausgelegt bedeutet das, dass man für eine 13er-Gruppe Platz für 24 Kinder bereitstellen müsste.

Auch eine Studie der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse kommt zum Schluss, dass Kitas von immer strengeren Auflagen betroffen sind. Selbst dann, wenn sich empirisch keinerlei Notwendigkeit belegen lasse. Oft seien zusätzliche Subven­tionen mit neuen Auflagen verbunden. Das führe dazu, dass die Zuschüsse nicht in die dringend nötige Verbreiterung des Angebots investiert würden, sondern in die «Qualitätsverbesserung». Damit werde auch der Hauptzweck der Subventionen – die Erhöhung der Erwerbstätigkeit der Frauen – unterlaufen.

Die strengen Auflagen schlagen sich laut Studie direkt auf die Kosten nieder: Regulierungen würden das Angebot verteuern – was am Ende wieder die ­Eltern bezahlten, die im internationalen Vergleich bereits deutlich zu viel für die Betreuung berappen müssten. Avenir Suisse fordert denn auch einen Abbau der Überregulierung im Krippen- und Kitabereich. Das werde den Wettbewerb stärken.

FDP-Nationalrätin Doris Fia­la kann nur den Kopf schütteln: «Noch nie hat man die Frauen so sehr im Arbeitsmarkt gebraucht wie heute. Dann müssen wir aber ermöglichen, dass Beruf und Familie unkompliziert und finanzierbar unter einen Hut gebracht werden können. Deshalb muss man derart übertriebener Bürokratie einen Riegel schieben.»

Quelle: Bligg

26.5.2016

Dangerous News

Dangerous News

Mit erfundenen Geschichten hat eine Frau aus dem Kosovo alte Leute um ihr Vermögen gebracht. Am Mittwoch stand sie vor dem Strafgericht in Muttenz.

Eine 25-jährige Kosovarin soll im Zeitraum von vier Jahren drei Senioren mithilfe eines Lügengebildes um den Finger gewickelt und diese um rund 350'000 Franken erleichtert haben. Am Mittwoch sass die nervöse junge Frau vor dem Dreikammer-Strafgericht in Muttenz und verstrickte sich während der Verhandlung in widersprüchliche Aussagen, die die Anwesenden im Gerichtssaal offensichtlich ratlos zurückliessen.

Nach ihrem Schulabschluss begannen ihre hartnäckigen Bettel-Aktionen. Erfundene Geschichten sollten ihre Opfer dazu veranlassen, ihr immer grösser werdende Beträge zu überreichen. Ihr erstes Opfer suchte sie sich im nächsten Umfeld: eine heute 89-jährige gute Freundin der Familie. Sie übernahm für den Vater der Angeklagten, der weder lesen noch schreiben kann, kleinere Korrespondenz-Arbeiten und die Buchhaltung. Die Beschuldigte kannte die Rentnerin bereits seit ihrem siebten Lebensjahr, sah sie als Ersatz-Grossmutter an. «Ich hatte keine Arbeit, habe ihr erzählt, dass ich Geld brauche. Viel musste ich nicht sagen, sie hat es mir einfach gegeben», so die 25-Jährige. «Ich war jung und hatte kein grosses Interesse daran, selber zu verdienen.»

«Verbaler Übergriff»

Dass die Geldtransfers nicht so friedlich vonstatten gingen, wie sie dem Gericht weismachen wollte, bewies schliesslich die Aufnahme eines Telefongesprächs mit ihrer «Oma», das vor Gericht abgespielt wurde. Während des Telefonats setzte die Angeklagte ihre Geldquelle massiv unter Druck. «Ich fühle mich wirklich ganz beschissen, du musst mir helfen. Wenn du mir nichts gibst, verliere ich meinen Job», drängte sie. Woraufhin «Oma» weinend zusammenbricht und in den Hörer schrie: «Ich kann nicht mehr. Du hast mir alles weggenommen. Ich bin nicht mehr normal wegen dir.»

Die Gerichtspräsidentin bezeichnete den Anruf als «verbalen Übergriff». «Sie haben die Frau, die ja eigentlich wie Ihre Grossmutter war, dermassen geplagt.» 217'093 Franken soll sie der Frau laut Anklage aus der Tasche gezogen haben. Bis diese völlig verzweifelt, mit leeren Konti und einer Erschöpfungsdepression in einer Psychiatrischen Klinik landete.

Erfundene Abtreibung

Zwei neue Opfer, beides ältere Herren, waren danach schnell gefunden. Auch ihnen habe sie unwahre Geschichten aufgetischt, um an ihre Ersparnisse zu kommen, wie sie am Dienstag offen zugab. Sie brauche Geld für eine Abtreibung in der Türkei, Ferien in Albanien, eine Operation an der Gebärmutter, Gerichtskosten und zig unbezahlte Handyrechnungen und Betreibungen. «In Wirklichkeit habe ich dann fast alles meinem Freund gegeben, der mich extrem unter Druck gesetzt hat», rechtfertigte sie sich.

Laut Staatsanwaltschaft seien jedoch lediglich 10 Prozent, also 35'000 Franken, an den Mann geflossen, der zum Zeitpunkt der Betrugsserie ein Jahr lang in einem mazedonischen Gefängnis gesessen sei.

Wo floss das Geld hin?

Wohin die Beträge de facto geflossen sind, konnte während der Verhandlung nicht abschliessend geklärt werden. Laut der Richterin wurden bei der Verhaftung weder viel Geld noch wertvolle Gegenstände gefunden.

Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer eine unbedingte fünfjährige Freiheitsstrafe, die zu Gunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben werden könne. Das Urteil wird am Freitag verkündet.

Quelle: 20Minüten

26.5.2016

Nature News

Nature News

Der letzte Wunsch von Roberto Gonzales wurde erfüllt: Er konnte sich von seinen beiden Lieblingspferden verabschieden.

Ein todkranker Mann aus Texas hat noch einen Wunsch – seine beiden Lieblingspferde sehen, bevor er stirbt. Das Spital und seine Ehefrau machen es möglich.

Er ist einer der wenigen in den USA, der trotz einer schweren Behinderung Pferde trainierte. Roberto Gonzalez war am 21. Mai 1970 bei seinem Einsatz in Vietnam angeschossen worden und ist seither gelähmt. «Das hielt ihn nicht von seinem Traumberuf ab. Und so trainierten wir seit 40 Jahren Pferde. Die Tiere waren sein Leben», erzählt Gonzalez’ Ehefrau Rosario gegenüber US-Medien.

In den letzten Monaten verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Vietnam-Veteranen markant: Seine Organe begannen zu versagen und die Ärzte haben wenig Hoffnung, dass er sich noch einmal erholen wird. Gonzalez scheint sich damit abgefunden zu haben, hat aber einen letzten Wunsch: Er will noch einmal seine zwei Lieblingspferde Sugar und Ringo sehen. Diesen Wunsch erfüllte ihm das Audie L. Murphy Memorial Veterans Hospital und Ehefrau Rosario: Am 21. Mai, dem Jahrestag, an dem Roberto in Vietnam angeschossen wurde, wurden die beiden Tiere aus dem 240 Kilometer entfernten Premont, Texas, zum Spital transportiert, wo sie auf den bettlägrigen Gonzalez trafen.

«Sie erkannten ihn sofort», sagte Gonzalez’ Frau. «Sie kamen heran und küssten sein Gesicht. Er wird das nie vergessen.» Letzte Wünsche von Sterbenden, so Rosario, sollten möglichst respektiert werden.

Quelle: 20Minüten

26.5.2016

Good News

Good News

Good News

Aussenministerium watscht Clinton wegen E-Mails ab

Hillary Clintons Affäre um den Gebrauch eines privaten E-Mail-Servers während ihrer Zeit als Aussenministerin ist nun deutlich gravierender geworden. Ein unabhängiger Ermittler des Aussenministeriums hat in einem 83-seitigen Bericht festgestellt, dass Clintons Gebrauch eines privaten Mail-Accounts "keine angemessene Methode" war, um öffentliches Archivmaterial zu erhalten. Clinton habe auch nicht versucht, die Benutzung des privaten Servers juristisch genehmigen zu lassen. Sie hätte ohnehin keine Erlaubnis dafür bekommen, weil die Praxis ein "Sicherheitsrisiko" dargestellt habe. Sie habe auch die Sicherheitsverantwortlichen im Ministerium, die für die Sicherung von sensiblen Regierungsinformationen zuständig waren, niemals über Details informiert. Insgesamt stellte der Bericht anhaltende Probleme bei Clinton fest, ihr Regierungshandeln als Aussenministerin so zu dokumentieren, wie es der Gesetzeslage entspricht. Offenbar hat es im Ministerium aber auch ein Systemversagen gegeben, weil Mitarbeitern, die auf Probleme hingewiesen haben, gesagt wurde, "nie wieder vom persönlichen E-Mail-System der Aussenministerin zu sprechen". Das ist alles sehr unerfreulich für Clinton, zumal das Ergebnis einer FBI-Untersuchung noch aussteht.

Trump greift einzige hispanische Gouverneurin an

Die seit langem erwartete Mässigung des Kandidaten Trump scheint nicht eintreten zu wollen. Trump unternimmt auch weiter keine echten Versuche, die republikanische Partei zu einen. So hat er bei einer Wahlkampfveranstaltungen in New Mexico die republikanische Gouverneurin des Staates angegriffen, die erste Latina in solch einer Position. Er warf Susana Martinez vor, keinen guten Job zu machen. "Sie muss bessere Arbeit abliefern. Okay? Eure Gouverneurin muss einen besseren Job machen", sagte Trump und scherzte, vielleicht solle er selbst als Gouverneur antreten. Martinez hat Trump dafür kritisiert, wie er über illegale Einwanderer spricht und hatte sich geweigert, an seiner Wahlkampfveranstaltung in Albuquerque teilzunehmen, was Trump offenbar in Rage versetzte. Ein Sprecher von Martinez sagte nach Trumps Ausfällen "die Gouverneurin wird sich nicht mobben lassen einen Kandidaten zu unterstützen, wenn sie nicht überzeugt ist, dass er für die Leute in New Mexico eintreten wird". Da Martinez eine der mächtigsten Latinas in der republikanischen Partei ist und der Konferenz der republikanischen Gouverneure vorsitzt, galt sie lange Zeit als aussichtsreiche Kandidatin für die Position der Vizepräsidentin. Das war, bevor Trump die Partei in Sturm nahm.

Pocahontas wird zum Bullterrier gegen Trump

Wir haben an dieser Stelle schon darüber berichtet, dass die bei der linken Basis sehr beliebte Senatorin Elizabeth Warren inzwischen zur schärfsten Waffe der Demokraten gegen Trump geworden ist und sich regelmässig Kämpfe mit ihm liefert. In einer Rede am Dienstag hat sie ihn heftig als "kleiner, unsicherer Geld-Scheffler" kritisiert, der sich nur um seinen eigenen Vorteil schere. Trump schoss zurück, bezeichnete sie als "Pocahontas" und als die Senatorin, die wahrscheinlich am wenigsten geleistet habe. Trump ist bekannt dafür, seinen Gegnern Spitznamen zu geben, und Pocahontas, der Name einer berühmten Indianerin, die Anfang des 17. Jahrhunderts zwischen den Stämmen und den weissen Siedlern vermittelte, ist eine Anspielung auf eine Kontroverse um Warren. Die hatte nämlich früher behauptet, von amerikanischen Ureinwohnern abzustammen, musste aber später einräumen, keine Belege ausser alten Familiengeschichten für diese Behauptung zu haben. Und Trump nutzt das genüsslich aus.

Trump feuert wichtigen Berater

Die Kampagnenleitung von Donald Trump gab am Mittwochabend bekannt, sich von ihrem Nationalen Politischen Direktor Rick Wiley zu trennen. Laut Recherchen von "Politico" wurde Riley gefeuert, weil er mit Kampagnenmanager Corey Lewandowski, ein alter Trump-Vertrauter, und dessen Umfeld aneinandergeraten war. Wiley war die erste prominente Neueinstellung des gewieften Polit-Profis Paul Manafort, der als zweites Machtzentrum der Kampagne neben Lewandowski gilt und über weit mehr Erfahrung verfügt als Lewandowski. Die Trennung von Wiley ist ein weiterer Beleg für die internen Grabenkämpfe in der Trump-Kampagne. Wiley hatte zuvor als Wahlkampfleiter für Scott Walker gearbeitet, den Gouverneur von Wisconsin, der früh aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden war.

Quelle: DIE WELT

26.5.2016

Exzellent News

Exzellent News

Microsoft reagiert auf die Erfolglosigkeit seiner Smartphones mit einem weiteren massiven Stellenabbau.

Bis zu 1.850 Jobs sollen wegfallen, wie der Windows-Konzern Microsoft am Mittwoch mitteilte. Als Abschreibung und Umbaukosten wird eine Belastung von rund 950 Mio. Dollar (850,6 Mio. Euro) fällig.

Der US-Technologiekonzern Microsoft stellt nach Gewerkschaftsangaben die Herstellung von Smartphones ein. Der Konzern gab am Mittwoch Rationalisierungspläne in dieser Sparte bekannt, die „bis zu 1.850 Jobs“ kosteten. Demnach sind 1.350 Stellen bei Microsoft Mobile in Finnland betroffen, wo die Modelle hergestellt werden, sowie 500 weitere in anderen Ländern.

Keine Smartphones mehr

Gewerkschaftsvertreter Kalle Kiili sagte dazu, Microsoft werde „zumindest im Moment“ keine weiteren Smartphones herstellen. Stattdessen wolle sich das Unternehmen um das Softwaregeschäft kümmern, sagte Kiili der Nachrichtenagentur AFP. Der finnischen Nachrichtenagentur STT zufolge bestätigte der Verkaufschef der Microsoft-Smartphones, Chris Weber, die Gewerkschaftsangaben. Für die Mitarbeiter von Microsoft sei die Ankündigung der Einstellung der Produktion überraschend gekommen, obwohl es „Gerüchte“ gegeben habe, dass etwas passieren werde, sagte Kiili.

Der Grossteil des Stellenabbaus trifft Finnland mit 1.350 Stellen. Dort hatte Microsoft für insgesamt über 9 Mrd. Dollar das Handy-Geschäft des einstigen Weltmarktführers Nokia übernommen. Doch der erhoffte Aufstieg im Smartphone-Markt gelang Microsoft damit nicht. Im vergangenen Juli wurden bereits der Abbau von 7.800 Arbeitsplätzen und eine Abschreibung von 7,6 Mrd. Dollar bekanntgegeben. Der Anteil des Microsoft-Systems Windows Phone am Smartphone-Markt lag zuletzt nur noch bei 0,7 Prozent weltweit.

Erst vor einer Woche hatte Nokia dann erklärt, auf den Smartphone-Markt zurückzukehren. Das Geschäft mit Smartphones und Tablets soll demnach über die neu gegründete Firma HMD Global laufen.

Konzernchef Satya Nadell setzt inzwischen statt eines eigenen Smartphone-Geschäfts darauf, möglichst viele Microsoft-Dienste auf konkurrierenden Plattformen wie Googles Android und die iPhones von Apple zu bringen.

26.5.2016

Ni Hao News

Ni-Hao News

Die USA verkaufen Vietnam zukünftig Militärtechnik. Das zielt auch gegen China. Doch von seinem Expansionskurs im Südchinesischen Meer wird das Peking nicht abhalten.

Realpolitik in Zeiten des Kalten Krieges lief noch unter der schlichten Devise "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Wer gegen die Sowjetunion war, wurde zum Freund des Westens. Auch die US-chinesische Annäherung im Jahr 1972 hatte damit zu tun. Vietnam war seinerzeit auf der Seite der Sowjets. Die USA führten in Vietnam Krieg und hinterliessen dort entsetzliches Leid. Heute hat Vietnam die Seiten gewechselt. Die USA verkaufen Hanoi jetzt Militärtechnik, denn die Vietnamesen haben Angst. Vor China.

Diese Angst ist nicht neu, es gibt sie seit Jahrhunderten. Das Kaiserreich im Norden war meist stark und liess den kleinen Nachbarn Tribut zollen. Was die vietnamesische Regierung heute gruselt, ist Chinas Expansion ins Südchinesische Meer. Seit 2012 beansprucht Peking rund 80 Prozent dessen für sich. Das erzeugt Ärger und Ängste – und neue Kooperationen.

Das umstrittene Seegebiet ist nicht irgendeines. Der Westpazifik ist eine der wichtigsten Routen des Welthandels, er ist voller essbarer Fische und verfügt wahrscheinlich über relevante Gas- und Ölvorkommen. Ressourcen, die für die bevölkerungsreichen und energiehungrigen Anrainer eminent wichtig sind. Eigentlich sollten sich alle darüber freuen, doch die Staaten kommen untereinander auf keinen grünen Zweig. Territorialansprüche stellen ausser China auch die Philippinen, Vietnam, Brunei, Taiwan und Malaysia. Um die Fischgründe gibt es unter den Anrainern ein ständiges Gedrängel und Geschubse. Am meisten jedoch fühlen sich die Staaten vom inzwischen expansiven China bedrängt.

Multilateralismus ist in den USA und China unbeliebt

Erstmals seit Endes des II. Weltkriegs stellt jetzt ein Land die Rolle der USA als Primus im Westpazifik infrage. Die Aufsteiger aus Peking wollen Chef im Ring werden. China forciert dafür den Ausbau von Sandbänken und Felsenriffen im Südchinesischen Meer zu kleinsten militärischen Außenposten, man beansprucht Inseln, Atolle und Seegebiete, die denkbar weit von der eigenen Küste entfernt liegen. Womit man in Peking zu Beginn der Expansion nicht gerechnet hatte, war die mehr oder weniger starke Hinwendung der bedrängten Staaten an die USA. Selbst Vietnam tut das. Möglicherweise traut man einem Land wie den USA trotz Irak- und Afghanistankrieg mehr als dem Polizeistaat China.

Der US-Regierung spielt diese Entwicklung erst mal in die Hände, denn die Amerikaner wollen ihre Präsenz in der Wachstumsregion noch stärker verankern. Doch China will, dass die USA aus dem Westpazifik verschwinden, und mit den umliegenden Staaten möchte man ausschließlich bilateral sprechen. Für die Verhandlung der Konflikte hilfreiche multilaterale Runden wie das Asean Regional Forum kommen für Peking nicht infrage – ganz so, wie man es in Washington meist handhabt.

Vergangenen Monat ist es Chinas Außenpolitikern vielmehr gelungen, einen diplomatischen Spaltpilz in der Asean-Gemeinschaft zu platzieren und den aus zehn südostasiatischen Staaten bestehenden Verbund zu schwächen. Allein vier Asean-Staaten streiten sich mit China um Territorien im Westpazifik. Mit Brunei, Kambodscha und Laos einigte sich Chinas Außenminister Wang Yi jetzt darauf, dass die Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer kein Verhandlungsgegenstand zwischen Asean und China seien. Konflikte wären bilateral zu lösen.

Bereits 2012 hatte Peking Kambodscha als Asean-Gastgeber erfolgreich unter Druck gesetzt und so erstmals ein Asean-Kommuniqué verhindert – es ging um eine Erklärung zum Konflikt im Südchinesischen Meer. Manches ergibt sich für Peking inzwischen auch von selbst: Rodrigo Duterte, neuer Präsident der Philippinen, verlässt die harte Linie seiner Vorgänger in den Inselstreits seines Landes mit China und will jetzt direkt mit Peking verhandeln.

Quelle: DIE ZEIT

26.5.2016

Doktor, die dicken Weiber fliegen aus Facebook

Die dicke Tess Holliday

Die dicke Tess Holliday

Reif für die Psychoanalyse

Facebook liess ein Bild des Plus-Size-Models Tess Holliday von seiner Seite entfernen. Es bilde den Körper in einer «extrem unerwünschten» Weise ab, so die Begründung. Nun musste sich das soziale Netzwerk dafür entschuldigen.

Entblösste Hinterteile und weibliche Brustwarzen haben auf Facebook nichts verloren. So sehen es die allgemein akzeptierten Richtlinien des sozialen Netzwerks vor. Die jüngste Zensur-Entscheidung des Zuckerberg-Portals sorgt nun aber für reichlich Kopfschütteln.

Grund für die Aufregung: Facebook liess kürzlich das US-amerikansiche Plus-Size-Model Tess Holliday von seiner Seite entfernen – mit der bizarren Begründung, das Foto bilde den Körper in einer «extrem unerwünschten» Weise ab.

Die feministische Gruppe «Cherchez La Femme» aus Australien hatte das Bild verwendet, um auf Facebook für einen Event zu werben, bei dem Frauen den positiven Umgang mit ihrem Körper lernen sollten.

«Joggen oder Velofahren wäre passender»

Auf dem harmlosen Foto posiert das Model keck lächelnd in einem Bikini. Während die Veranstaltungs-Seite weiter bestehen durfte, wurde die Anzeige mit dem XXL-Model von Facebook verbannt.

Auf Anfrage von «Cherchez La Femme» schrieb Facebook: «Anzeigen wie diese sind nicht erlaubt, weil sie dazu führen, dass sich die Betrachter schlecht fühlen.» Stattdessen empfehle man ein Bild von einer passenden Aktivität wie Joggen oder Velofahren zu verwenden.

Da hatten die Verantwortlichen bei Facebook etwas gewaltig missverstanden. Und so ruderte das soziale Netzwerk gestern zurück. Nach zahlreichen empörten Kommentaren entschuldigte man sich für den Fauxpas.

Das Bild widerspreche nun doch nicht den eigenen Richtlinien. «Unser Team muss jede Woche Millionen von Anzeigen-Bildern verwalten. Da kann es passieren, dass mal ein Bild fälschlicherweise verboten wird», hiess es in einer Erklärung lapidar.

Quelle: Bligg

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