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Luzart 2010

Konsumenten wollen Fair-Trade-Kleider

Über 30'000 Schweizer protestieren gegen Hungerlöhne von Näherinnen

Viele Konsumierende wollen keine Kleider, die zu Hungerlöhnen produziert werden. Mehr als 31'000 Protestnoten hat die Erklärung von Bern innerhalb von neun Wochen gesammelt. Diese betrafen 39 Firmen. Die Erklärung von Bern (EvB) hat mehr als 31'000 Protestnoten von Konsumenten gesammelt, die fair produzierte Kleider verlangen. Dabei prangerten sie 39 Firmen an. Die Firmen beruhigten ihre Kundschaft auf Nachfrage damit, dass sie sich an die gesetzlichen Mindestlöhne halten würden. Doch diese ermöglichten in den Produktionsländern kein menschenwürdiges Dasein, schreibt die EvB in einer Mitteilung.

Existenzlohn gefordert

Auch teurere Produkte bedeuteten nicht automatisch, dass sie zu besserem Lohn hergestellt werden. Mit der Kamapagne www.10rappen.ch hat die EvB auf diesen Missstand aufmerksam gemacht und fordert einen Existenzlohn.

Die Aktion ist Teil der Clean Clothes Campaign (CCC), die sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie einsetzt. Sie unterhält nationale Kampagnen in 14 europäischen Ländern.

8.10.2010