Von der Wissenschaft zur Wirtschaft
Mehr als 450 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben sich am Mittwoch zum 4. Nationalen Klimaforum in Thun getroffen. Saubere Technologien stehen im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung. Für die Schweizer Wirtschaft könne Cleantech ein wichtiger Wettbewerbsvorteil werden, betonte Forumspräsident Ueli Winzenried in seiner Eröffnungsrede. Schon heute beschäftige die Cleantech-Industrie in der Schweiz 160'000 Menschen und erreiche eine ähnlich hohe Bruttowertschöpfung wie der Tourismus.
Die Forumsteilnehmer wollen sich in Thun mit innovativen Technologien aller Art vertraut machen. Als Beispiel nannte Winzenried die in den USA entwickelten Stossdämpfer, die aus Unebenheiten wie Schlaglöchern Strom gewinnen können. Winzenried ist Geschäftsleitungsvorsitzender der Gebäudeversicherung Bern, Trägerin und Initiantin des Forums.
Günstige Rahmenbedingungen
Die Politik müsse günstige Rahmenbedingungen für den rasant wachsenden Cleantech-Markt schaffen, sagte Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss. Bildung und Forschung müssten entsprechend gestärkt werden. Zugleich sei sicherzustellen, dass die Wirtschaft auch tatsächlich von den Innovationen profitieren könne.
Von der Wissenschaft zur Wirtschaft
Diesem Ziel hat sich auch das Nationale Klimaforum verschrieben, das den Wissenstransfer von der Wissenschaft zur Wirtschaft fördern und beide Bereiche mit der Politik vernetzen will. Zu den Referenten am eintägigen Treffen gehört auch Nobelpreisträger Muhammad Yunus, Pionier der Mikrofinanzierung.
21.10.2010



















