Die BaBartigen
Die BaBartigen:
Beni Egli, Erich Ambauen, Andrè Schmucki (von links nach rechts). Foto JOSEPH BIRRER
Wa(h)re Kunst kommt aus dem BaBel-Quartier von Luzern. Vergessen Sie Hans Ernis Pferdeköpfe und vor allem vergessen Sie Michel Lüzärn, dessen Aktbilder der letzten Dekade immer mehr den Pferdeköpfen aus Ernis erster Dekade des vorvorigen Jahrhunderts zu ähneln beginnen. Die Luzerner Kunstrevolution kommt aus dem BaBel-Quartier von den BaBartigen: Beni Egli (Maler), Erich Ambauen (Holzschnitzer) und Andrè Schmucki (Grafiker). Sie sind jung, hübsch, sexy, reich und begehrenswert und produzieren Kunstwerke am Fliessband, auf die die Welt gewartet hat und die sie zu hohen Stapeln auftürmen, auf denen sie dereinst nach hinduistischer Art als letzte Geste an ihr kreatives Schaffen mit einer «Burning Celebration» in die ewige «Hall of Fame» eintreten werden.
Stadtpräsident Urs W. Studer wird eine bewegende Ansprache halten, Hans Erni wird entlang der Reuss von Ebersecken bis Dallenwil zu Ehren der auf ihren eigenen Kunstwerken Verbrannten ein Wandbild malen, das von Michelle Calmy-Rey feierlich der Öffentlichkeit übergeben wird und Michel Lüzärn wird den «ausserordentlichen Kunstpreis der Stadt Luzern» stellvertretend für die BaBartigen in Empfang nehmen, der ihnen posthum verliehen wird.
Wahrlich, die Zukunft für die BaBartigen könnte heisser nicht sein!
Video: Herr Luzart
10.6.2009


















