Ein Ave Maria für Urs W. Studer
Es wird derzeit viel geredet und gesprochen über unser aller Stadtpräsident Urs W. Studer. Von Leichen im Keller und manipulierten Stadtratswahlen ist die Rede. Von allen Seiten erhält Urs W. Studer Schelte und die Häme wird gleich kübelweise über ihn gegossen.
Da trifft es sich doch nicht schlecht, dass sich ein polnischer Student ein Herz gefasst hat und auf seiner Geige ein Ave Maria spielt. Für unseren Stadtpräsidenten Urs W. Studer. An wechselnden Orten. Gestern zum Beispiel in der Hertensteinstrasse. Ich war ergriffen von der musikalischen Intensität, die der junge Künstler in die Einkaufsmeile zauberte, liess ein paar Tränen die Wangen runterkullern, betete für Urs W. ein Vaterunser («O Herr, vergib ihm die Sünden») und spendete dem Jüngling einen Fünfliber. Worauf der junge Mann gleich noch die Zugabe «Vier Fäuste für ein Hallelujah» aus dem Requiem von Johann Sebastian Beat Stocker von den zarten Saiten seiner Geige lockte.
Foto/Video Joseph Birrer
PS:
Ich habe gelogen. Mein Fünfliber war in Tat und Wahrheit ein Einfränkler. Aber ich tat so, als obs ein Fünfliber wäre. «O Herr, vergib auch mir meine Sünden...»
Falls Sie die Tube bevorzugen
14.7.2009



















