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Luzart 2010

Luzerner Strassenmusikfestival: Egschiglen

«Egschiglen» aus der Mongolei

Wenn das Lucerne Festival jeweils im Sommer die KKL-Türen fürs gehobene Publikum öffnet, findet während einer Woche auf den malerischen Plätzen Luzerns das "Strassenmusikfestival" statt. So auch dieses Jahr. Acht verschiedene Gruppen aus der Schweiz (2), der Mongolei, Indien, Frankreich, Italien, Ghana und Grossbritanien boten auf den Strassen Luzerns ihre spezifische Folklore dar.

Der Publikumsaufmarsch hielt sich auch dieses Jahr - erstaunlicherweise und trotz schönstem Sommerwetter am Vierwaldstättersee - in Grenzen. Bei der Gruppe "Egschiglen" aus der Mongolei, die bereits vor drei Jahren am Strassenmusikfestival Luzern aufspielten, war dies am Samstag extrem zu spüren, mussten sie bei der Jesuitenkirche doch ausgerechnet gegen das Fest vom Luzerner Stadttheater mit so illusteren Gästen wie Urs W. Studer, Rene Kuhn, Beat Troxler, Cyrill Schläpfer (Komponist der "Waldstätte") und vielen anderen antreten. Sven Epiney war für einmal nirgendwo anzutreffen. Erstaunlich!

Trotzdem schafften es die mongolischen MusikerInnen mit ihren Pferdekopfgeigen und dem Kehlkopfgesang das anwesende Publikum mit den melancholischen Melodien in entrückte Stimmungen zu verführen. Für all diejenigen, die dieses wahrliche Highlight des Luzerner Strassenmusikfestivals verpasst haben, offeriert Luzart hier auf Youtube und auf www.luzart.ch eine kleine Kostprobe. Viel Vernügen.

Text / Foto / Video:
Joseph Birrer

31.8.2009